Uncharted 2.0 – Demo mit Twitter-Support

•Oktober 4, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Eine der großen Ankündigungen von Microsoft auf der E3 dieses Jahr war, dass das diesjährige große Update das Xbox-Dashboard mit den Web 2.0-Giganten Twitter und Facebook verbinden soll. Doch während diese Funktion bei der Xbox noch auf sich warten läst, hat Sony heimlich still und leise hier den ersten Schritt getan: In der aktuellen Multiplayer-Demo von Uncharted 2 findet sich unter Optionen der Punkt „Twitter“. Hier kann man seinen Twitter-Profil-Namen inkl. Passwort hinterlassen und schon schickt das Spiel automatisch News aus dem Spiel zum Microblogging-Dienst, z.B. Infos über geschaffte Kapitel, hochgeladene Multiplayer-Videos usw. Irgendwie sinnfrei, aber witzig.

uncharted_2

Und der Rest der Demo? Die Multiplayer-Demo lässt erahnen, was für ein grafisches Brett da auf Sony-Jünger zukommt. Ich bin gespannt.

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Nintendo bald günstiger (2) – News für Europa

•September 23, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Kurzes Update: Vor kurzem gab es ja ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass in USA ein Preissturz beim Nintendo Wii geben wird. Jetzt gibt es auch News aus Europa oder genauer aus good, old UK: das Branchen-Magazin MCV will erfahren haben, dass in Europa der Preis wohl bleiben wird, wie er ist. Allerdings gibt es dafür mehr Inhalt: Zusätzlich zum bisherigen Inhalt (also Wii Sports und Controller) soll auch das neue Wii Sports Resort und ein MotionPlus-AddOn enthalten sein.

Angespielt: Spectrobes – Der Ursprung – Wii

•September 23, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Schon etwas verwunderlich, dass es bisher kaum typisches Japano-Rollenspiel-Futter für Nintendos Wii gibt. Es gibt zwar einige Spiele im Anime-Look, diese sind aber oftmals Prügler- oder Action-Adventure-Umsetzungen von bekannten TV-Lizenzen. Nintendos Hausmarke Pokemon – Erfolgsgarant vor allem auf den Handhelds – hat den Wii bisher links liegen gelassen. In diese Lücke springt jetzt Spectrobes – Der Ursprung von Disney. Es ist der erste Teil des Action-RPGs für eine stationäre Konsole. Auf dem Nintendo DS erschienen bereits zwei Teile. Doch wer jetzt Angst hat, er hätte den Anschluss verpasst, wenn er die Handheld-Vorgänger nicht kennt, muss sich keine Sorgen machen. Beim Wii-Debüt werden wie der Namenszusatz „Der Ursprung“ schon erahnen lässt – keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Spectrobes__Origins-Nintendo

Aus welchen Bestandteilen setzt sich das Spiel zusammen?

  1. Die Spectrobes: Die namensgebenden Kreaturen mit besonderen Kräften, die sich in Werten wie Angriff, Verteidigung, Element-Zugehörigkeit und Spezialattacken unterscheiden. Beim Design, dem „Sammelwahn“ und der Möglichkeit, die Spectrobes auf unterschiedlichste Weise zu entwickeln, zeigen sich klare Parallelen zur Pokemon-Serie. In der Art, wie man die Spectrobes findet und im Kampfsystem gibt es aber Unterschiede zu Nintendos Taschenmonstern.
  2. Das Ausgraben: Die Spectrobes sind als Fossilien überall in den Gebieten versteckt. Geortet werden sie durch die Jugendstadien der Spectrobes. Hat man ein Fossil gefunden, muss man das darin enthaltene Spectrobe erst in einem Minispiel freilegen. Dafür stehen einem zahlreiche Werkzeuge wie Bohrer, Hammer oder Gebläse zur Verfügung, die alle per Remote gesteuert werden. Je sorgfältiger und schneller man dabei ist, desto stärker ist das Spectrobe.
  3. Der Kampf: Das Kampfsystem ist im Gegensatz zu Pokemon action-basiert, d.h. es gibt keine sich abwechselnden Rundenmanöver. Trifft man auf Gegner (Krawl genannt), so steuert man seine Figur direkt und hat außerdem noch seine ausgewählten Spectrobes dabei, die man durch kurze Remote-Bewegungen lenkt. Das geht flüssig und unkompliziert von der Hand. Je nach Vorlieben kann man sich sein Team aus den unzähligen Anime-Monstern zusammenstellen.
  4. Der Anime-Look: Das Spiel gibt sich ganz im Stil von japanischen Anime-Serien: Bunte Farben, jugendliche Hauptfiguren und skurrile Monster sind das Markenzeichen des in einem Science Fiction-Szenario angesiedelten Spiels. Dadurch hat das Spiel zwar eher eine jugendliche Zielgruppe, aber ältere Fans von japanischen Action-RPGs sollten sich – nicht nur mangels Alternativen – nicht davon abschrecken lassen und können ruhig einen Blick riskieren.

Vom Spielverlauf ist Spectrobes – Der Ursprung eine Mischung aus typischen Rollenspiel-Gesprächen mit Stadtbewohnern, dem Erforschen von neuen Gebieten, Kämpfen mit den Krawl und natürlich dem ganzen Spectrobe-Drumherum vom Ausgraben über das Heranziehen mit Mineralien und der optimalen Teamzusammenstellung – gepaart mit einer Wii-Steuerung, die von der Remote Gebrauch macht ohne gezwungen zu wirken. Durch die zahlreichen Monsterarten und die verschiedenen Möglichkeiten, diese z.B. durch Mineralien zu verbessern, kann man hier stundenlang rumbasteln und ausprobieren. Wem das zu kompliziert erscheint,  kann sich aber auch einfach mit seinem Lieblings-Biest in die Kämpfe stürzen.

Für Fans von: Pokemon, Japano-RPGs, Sci-Fi-Anime

Monkey Island meets Cryengine

•September 21, 2009 • Schreibe einen Kommentar

So schön könnten heutzutage Point’n’Click Adventure aussehen: Nachdem vor Kurzem ja schon ein Update von Monkey Island 1 in neuem Grafikgewand veröffentlicht wurde und Telltalegames neue Episoden in 3D produzieren (Test von Episode 1 in Kürze hier), hat sich ein fleißiger 3D-Bastler den 2. Teil vorgenommen. Mit Hilfe der CryEngine 2.0 kam dieses sehr ansehnliche Video dabei raus.

Das wär doch mal was…

Nintendo Wii bald günstiger?

•September 20, 2009 • 1 Kommentar

Als Marktführer hat man es ja nicht so nötig wie die Verfolger, doch durch die aktuelle Preispolitik von Sony und Microsoft ist der momentane Preis von knapp 250,- Euro für Nintendo Wii irgendwie dann doch nicht mehr wirklich zu begründen. So bekommt man ja z.B. für gerade mal 50,- Euro mehr die PS3 Slim – also sozusagen gleich noch einen BluRay-Player dazu.

Auch dieser bald billiger?

Auch dieser bald billiger?

Kein Wunder also, dass sich die Stimmen häufen, die eine Preissenkung bei Nintendos Wii prophezeiten. Und es mehren sich die Hinweise, dass da noch vor Weihnachten was geschehen wird – so z.B. Flyer der amerikanischen Best Buy– oder Toys R Us-Ketten, in denen von knapp 200 Dollar die Rede ist. Die Seite Nintendojo hat dazu jetzt aufgrund von „Insider-Infos“ (ein Mitglied der Redaktion war angeblich bei einer Telefonkonferenz dabei) ein Termin dazu: 27. September.

Mal sehen, ob und wann das zu uns schwappt – auch wenn wir mit Sicherheit wieder den schlechteren 1:1-Umrechnungs-Kurs bekommen werden…

Angespielt: Prototype – Xbox 360

•September 20, 2009 • 3 Kommentare

prototype

Nachdem Platzhirsch GTA dieses Jahr ja nur durch Add-On-Content und Handheld-Versionen von sich reden macht, haben sich auf den stationären eine Reihe von Mitbewerbern breit gemacht, die neben der Sandbox-Thematik eins gemeinsam haben: sie entfernen sich vom Setting her viel deutlicher von der Realität. Gemeint sind der Sci-Fi-Titel Red Faction – Guerilla sowie die beiden Superhelden-inspirierten Produkte InFamous und Prototype. Letzteres ist in Deutschland nicht regulär erschienen und schon nach sehr kurzer Zeit fragt man sich auf keinen Fall mehr, warum.

Das Spiel dreht sich um Alex Mercer, der eine nicht unwesentliche Rolle beim Ausbruch eines mysteriösen Virus in New York hat, durch den nach und nach immer mehr Bewohner zu sabbernden Bestien mutieren. Er gerät zwischen die Fronten dieser Mutanten und des Militärs, das mit allen Mitteln versucht, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Glücklicherweise hat das Virus Alex mit Fähigkeiten ausgestattet, die gestandene Superhelden wie Spider-Man oder Jackie Estacado (bekannt aus The Darkness) wie Mitglieder des Fähnlein Fieselschweif aussehen lassen. Übermenschliche Kräfte lassen ihn Autos Hunderte von Meter durch die Luft schleudern, ihn übernatürliche Heilkräfte haben oder vernichtende Tentakel auslösen, die als Spezialattacke gerne mal ganze Straßenzüge entvölkert. Aber nicht nur seine offensiven Fähigkeiten erinnern an so manchen Comic-Helden: Er rast an Wolkenkratzerfassaden entlang, springt und gleitet von Häuserdach zu Häuserdach oder sprintet behände zwischen Autos und Passanten hindurch. Wer es handfester mag, der schnappt sich Schusswaffen der Gegener oder gleich einen Panzer oder Hubschrauber. Oder noch besser – er schlüpft in die Haut von Soldaten, infiltriert so Militäranlagen, entkommt, wenn Spezialeinheiten auftauchen oder saugt die Erinnerungen Anderer auf und erfährt so Einiges über die Hintergrundgeschichte.

Wie üblich muss man sich die meisten dieser Fähigkeiten erst verdienen. Dies geschieht durch das Verdienen von Erfahrungspunkten, die man in den Storymissionen, zahlreichen Mini-Aufgaben (Checkpoint-Rennen, Kampf auf Zeit usw.) sowie auch im freien Spiel einfach durch das Anrichten von Chaos erhält. Das motiviert ungemein – vor allem die vielen kleinen Sidequests, die zwar nicht sonderlich abwechslungsreich sind, aber durch ihre Kürze immer wieder für eine Runde gut sind.

Das alles geht sehr, sehr blutig zu – hier wird locker das Niveau der Tentakel-Attacken von The Darkness erreicht und auf Massenszenen potenziert. In der Stadt ist insgesamt sehr viel los, auch wenn das Spiel zugegebenermaßen deutlich schlechter aussieht als InFamous.

Hauptpluspunkt des Spiels ist klar das absolut perfekte Superhelden-Feeling, wenn man blitzschnell wie Spider-Man durch die Skyline springt, wie der Hulk mit Generatoren um sich wirft, sich aus dem Stand auf einen fliegenden Hubschrauber stürzt und diesen vom Himmel holt oder mit fiesen Tentakeln Massen von Gegnern gleichzeitig aufspießt. Davon können sich bisher alle Comic-Lizenz-Titel eine Scheibe abschneiden (Doppeldeutigkeit beabsichtigt). Da können die etwas repetitiven Aufgaben und die unübersichtlichen Massenkämpfe nicht viel dran ändern.

Für Fans von: GTA, Sandbox-Szenarien, Blood & Gore, perfektem Super“helden“-Feeling

Netzfundstücke (6) – Mehr Realismus für Videospiele

•September 19, 2009 • Schreibe einen Kommentar
Street Fighter Special Olympics

Street Fighter Special Olympics

Wir hatten hier schon einen Blick auf unsere Videospiel-Helden, wenn sie in der realen Welt leben würden –  jetzt trifft es die Spiele selbst. Ob kotzender Pac-Man, per Steckbrief gesuchter Link oder mit Waffen überladender GTA-Protagonist – die Photoshop- und Game-Freaks haben sich bei Cracked.com verewigt. Have Fun 😉

Banned for Life

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