Ersteindruck – Ghostbusters – The Video Game

gb-logo

Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum ihres ersten Leinwand-Auftritts sind Venkman, Stantz, Spengler, Slimer und der allseits beliebte Marshmallow Man zurück und als Kind der 80er musste ich bei Ghostbusters – The Video Game gleich zugegriffen. Wer keine PS3 hat, muss – zumindest was PAL-Versionen angeht – noch bis Oktober warten, da ja Sony in Europa eine begrenzte Exklusivität für den Titel hat. Allerdings gibt es bereits eine US-Version für die Xbox 360, die codefree ist. Laut Eurogamer soll diese zwar deutlich besser aussehen als die für die PS3, allerdings hat die Sony-Variante einen sehr coolen Kaufanreiz: Dem Spiel liegt der erste Film auf Blu-Ray bei – zum selben Preis.

Nach zwei Leveln, dem Tutorial und den ersten kurzen Online-Runden hinterlässt das Spiel bei mir bisher einen sehr guten Eindruck. Der Humor der Filme kommt absolut rüber – eigentlich ja auch kein Wunder, da das Spiel aus der Feder der Film-Autoren (Ramis & Aykroyd) stammt. Natürlich sind dann auch die Original-Sprecher dabei – sowohl auf Englisch als auch Deutsch. Überall gibt es kleine witzige Details zu entdecken und man trifft auf alle möglichen Charaktere – lebend, tot oder  untot – aus den beiden Filmen.

Grafisch punktet das Spiel vor allem mit den zahlreichen Spezial-Effekten wie den Strahlen der Protonen-Packs oder den Geistern selbst. Das Fangen der Geister benötigt ein wenig Einarbeitungszeit, da hier diverse Knöpfe gedrückt werden müssen und die Geister sich heftigst wehren. Bei mehr als einem Geist kommt schon mal ziemliches Chaos auf, doch falls man dem mal zum Opfer fällt und vollgeschleimt wird, wird man meist zügig von seinen Kollegen wiederbelebt. Unterstützung erhält man auch durch Waffen- und Ausrüstungs-Upgrade, die man sich vom verdienten Geld jederzeit während des Spiels kaufen kann. Zwischendurch untersucht man die Level in Ego-Ansicht mit seinem PKE-Meter und scanned Geister oder versteckte Artefakte. Das erinnert ein bisschen an Metroid Prime oder Project Zero und führt auch schon mal zu einem kleinen Schockmoment.

Zum Online-Modus kann ich noch nicht allzu viel sagen, allerdings versteckt sich hinter dem Punkt „Kampagne“ leider kein echter Koop-Modus, sondern kurze Missionen à la „Fange so viele Geister wie möglich“, „Beschütze die Artefakte“ usw., die aber durchaus Spaß machen und mit vier Leuten spielbar sind.

So, und jetzt zum Schluss hier noch ein bisschen Retro-Feeling (We’ve come a long way…):

Advertisements

~ von rupickman - Juni 28, 2009.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: