Spieleindrücke – Scribblenauts – Nintendo DS (2)

•Oktober 23, 2009 • Kommentar schreiben

Hier noch ein Video mit Spieleindrücken von Scribblenauts für Nintendo DS. Dieses Mal gibt es ein bisschen Fantasy, ein bisschen Sprengstoff, ein bisschen Gewalt mit und gegen Tiere usw. Was will man mehr ;-)

Civilization® Network™ auf Facebook

•Oktober 22, 2009 • 2 Kommentare

civnetworkZwei der spannendsten „Games“ in Kombination: Sid Meiers Civilization soll im Jahr 2010 wiederkommen. Und zwar als Spiel auf Facebook namens Civilization® Network™. Man kann sich vorstellen, dass das Ganze ziemlich gut funktionieren und ein großer Erfolg werden könnte: Mit oder gegen diverse Freunde eine Zivilisation groß werden lassen, Städte bauen, Schlachten austragen. Zumindest dürfte das Spiel in Sachen Suchtfaktor und Komplexität die bisherigen kleinen Spielchen deutlich überbieten. Sid Meier selbst kündigt das Ganze im Forum von CivFanatics so an:

“I wanted to let you know we’ll soon be looking for beta testers to help us develop a unique new way to play Civilization. Ever since we finished Civilization® Revolution™ last year, I’ve been looking at ways of expanding the Civ gameplay experience to include solo, competitive and cooperative play to take advantage of the uniqueness of social networks. We’re calling this project Civilization® Network™ and the full game will be available next year on Facebook. Civilization Network will allow you to join together with your friends to create the world’s most powerful, richest, smartest, or just plain coolest civilization. You can coordinate your strategy to win great battles, share your technology to jump ahead of your rivals, lobby your family and friends to form your own government and win vital elections, manage and grow your cities to maximize production and happiness, spy on your enemies, and work with your friends to create the great Wonders of the World. The game will offer everything you enjoy in Civ in a fully persistent environment – you can play as much as you like, whenever you like, and it’ll be free to play.”

Eine Facebook-Fanpage ist derweilen eingerichtet und hat bereits unglaublich viele Fans in rasender Geschwindigkeit bekommen. Kein Wunder, sollen doch aus diesen Leuten die ersten Beta-Tester des Spiels rekrutiert werden.

Killzone 3 bereits 2010?

•Oktober 20, 2009 • 2 Kommentare

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In der neuen Ausgabe des offiziellen Playstation-Magazines gibt es laut mehreren gleichlautenden Berichten in Netz offenbar einen Artikel, der sich „Secret Games of 2010“ nennt und von den geheimen Spieleprojekten des nächsten Jahres handelt. Und dort scheint doch tatsächlich die Rede davon zu sein, dass von Seiten von Guerilla Games bereits an einem dritten Teil des Taktik-Ego-Shooters Killzone für die Playstation 3 gearbeitet wird. Killzone 3 soll darüber hinaus auch schon im nächsten Jahr das Licht der Welt erblicken.

Ob man diesen Meldungen aus der Gerüchteküche glauben schenken darf, steht natürlich in den Sternen, spannend sind aber auch die weiteren Titel, die in dem Artikel erwähnt werden und nicht unplausibel klingen: Eine Fortsetzung von Call Of Duty: World at War ist demnach in der Warteschlange der heißerwarteten Games 2010 aufgetaucht und von Resistance 3 ist auch die Rede.

Video-Review – Scribblenauts – Nintendo DS

•Oktober 17, 2009 • Kommentar schreiben

So, bevor ich mich jetzt ganz auf Uncharted 2 stürze, gibt es hier noch meine Video-Rezension zu Scribblenauts, dem neuen Puzzler für Nintendo DS. Ich hatte eine Menge Spaß mit dem Spiel, da es tatsächlich die versprochene Freiheit bietet, die diversen Level zu lösen. Egal, ob Ihr nun Waffengewalt nutzt oder Hilfe von diversen Tieren, Kreaturen und Menschen herbeiruft, hier kann man sich richtig schön austoben.

Alles Weitere zum Spiel erfahrt Ihr im Clip.

Spieleindrücke – Scribblenauts – Nintendo DS

•Oktober 16, 2009 • 1 Kommentar

Hier mein erstes kleines Video mit Spielszenen von Scribblenauts für Nintendo DS – sozusagen Outtakes von meinem Video-Review.

Hier versuche ich gerade, zunächst auf herkömmliche Art und Weise (sprich Waffengewalt ;-) ), ein paar Dinosaurier aus dem Weg zu bekommen, um einem Höhlenmensch ein Omelette kochen zu können.

Review: Katamari Forever – PS3

•Oktober 11, 2009 • Kommentar schreiben

Kennt ihr diese Situation? Da hört und liest man wahre Lobeshymnen über ein Spiel, kann sich aber aufgrund der Beschreibung gar nicht richtig vorstellen, was daran so toll sein soll. Und dann, eines schönen Tages, bekommt man die Gelegenheit, das Spiel mal selbst auszuprobieren – und plötzlich versteht man es auf einmal ganz genau. Eins dieser Spiele war damals das nie in Europa erschienene Katamari Damarcy: Ein Spiel, bei dem man eine Kugel herumrollt, die dadurch immer größer wird, mit einer eher unspektakulären Grafik. Na ja, dachte ich mir, wohl wieder mal so ein typisch japanisches Nischenprodukt. Doch dann trudelte irgendwann der Nachfolger We Love Katamari bei mir ein seitdem bin ich absoluter Katamari-Fan. Nach den beiden genannten PS2-Teilen, einer PSP-Version und ein Abstecher auf die Xbox 360 ist die Serie mit Katamari Forever wieder bei Sony angekommen.

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Bei der Entstehung der Hintergrundgeschichte der Katamari-Spiele müssen definitiv Drogen beteiligt gewesen sein, anders kann ich mir so eine abgefahrene Idee nicht erklären: Dem König des Himmels sind die Sterne abhanden gekommen und deshalb schickt er seinen Sohn, den Prinzen, auf die Erde, um Ersatz zu besorgen. Da aber bekanntermaßen nicht allzu viele Himmelskörper auf unserem Heimatplaneten zu finden sind, muss das Problem auf andere Weise gelöst werden. Und da kommt Ihr im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel. Ihr lenkt den Prinzen, der eine Kugel – den (oder das?) Katamari – vor sich herrollt. Am Katamari bleiben kleinere Objekte kleben, die überall in den Levels verteilt sind. Dadurch nimmt der (oder das?) Katamari an Umfang zu, und so könnt Ihr größere Gegenstände aufrollen. Das geht so lange, bis entweder ein bestimmter Durchmesser erreicht oder die vorgegebene Zeit abgelaufen ist. Und schon habt Ihr einen neuen Himmelskörper erschaffen, den der weltfremde König in den Himmel schießen kann. In Katamari Forever kommt noch dazu, dass der König des Kosmos leider sein Gedächtnis verloren hat und deshalb sicherheitshalber eine Robo-Variante von ihm erschaffen wurde. So bekommt man abwechselnd Aufgaben vom „Original“ und von der Robo-Kopie.

Mehr braucht man eigentlich zum Spielprinzip nicht zu wissen. Klingt simpel? Ist es auch. Klingt langweilig? Ist es nicht. Es ist nämlich absolut erstaunlich, wie dieses einfache Prinzip immer wieder verändert wird. Es finden sich immer neue Variationen.

Zuerst sind da natürlich die Level selbst: Je nachdem, ob man in einem Klassenzimmer, unter Wasser oder sogar im Weltall herumkugelt, ändern sich die aufzurollenden Objekte sowie vor allem die Maßstäbe. Diese ändern sich aber auch innerhalb der Level. Es ist ein unglaublich cooles Gefühl, wenn man mit einem winzigen Katamari beginnt, nur Dosen und Büroklammern aufsammeln kann, aber nach einiger Zeit an die richtig großen Sachen heran kann. Und ich meine wirklich große Sachen: Elefanten, Häuser und berühmte Baudenkmäler sind da nur einige Beispiele auf dem Weg zum Mega-Katamari. Ungefähr die Hälfte der Level und Aufgaben kennen Serien-Fans schon aus den anderen Teilen, der Rest ist neu.

Auch die Aufgabenstellungen wechseln häufig. Ein Schneemann soll gebaut werden, eine brennende Kugel darf nicht ausgehen, oder es müssen genügend Glühwürmchen als Lichtquelle gesammelt werden. Knifflig wird es, wenn man mit möglichst wenigen unterschiedlichen Objekten möglichst große Katamaris bauen soll, oder der Level sofort endet, wenn man eine bestimmte Art von Gegenstand überrollt.

Besonders viel Wert haben die Entwickler auf die Unmengen von Objekten gelegt, die aus den verschiedensten Kategorien – Tiere, Essen, Büroartikel, Gebäude usw. Jäger und Sammler  können sich hier also richtig ausleben und ihre Kollektion natürlich auch per Menü genauestens betrachten. Unter all den Objekten finden sich in den Levels versteckt noch Geschenke, die neckische Accessoires für den Prinzen enthalten, sowie zahlreiche Cousins des Prinzen, die man auf Wunsch steuern kann.

Der Schwierigkeitsgrad ist perfekt auf ein unkompliziertes Spielvergnügen abgestimmt. Die einzelnen Aufgaben schafft man oft schon beim ersten Versuch, wer mehr Herausforderung will, kann dann schon erledigte Aufgaben erneut versuchen in der Hoffnung, noch größere Katamaris zu produzieren.

Wer schon mal – real oder virtuell – einen Panzer oder Bagger über das Zusammenspiel der beiden Kettenraupen gesteuert hat, ahnt, wie die Steuerung der klebrigen Kugel funktioniert: Nur mit Hilfe der beiden Analog-Sticks rollt man schon nach kurzer Einspielzeit vor- rück- und seitwärts geschickt durch die Level. Probleme gibt es allerdings ab und zu in engeren Räumen mit der Kamera, die dann nicht immer für den optimalen Überblick sorgt.

Die PS3-Version ist definitiv die bisher hübscheste Fassung – auch wenn das Spiel nicht dazu geeignet ist, die HD-Pracht der PS3 vorzuführen. Im Gegensatz zu den Vorgängern wird hierbei jedoch ein nett anzusehener Cell-Shading-Look verwendet sowie mit Farbfiltern gespielt.

Wer eine strikte Abneigung gegen J-Pop hat, wird bei der Katamari-Serie entweder leiden oder schnell die Musiklautstärke auf Null reduzieren. Allen Anderen wird es wohl so wie mir ergehen und sie werden sich wundern, warum einem noch Tage nach der letzten Spielsession die unglaublich eingängigen Melodien ständig im Kopf herumgeistern. Easy Listening zum Easy Gaming – die perfekte Kombination. In Katamari Forever hört man zumeist Remix-Versionen von Tracks aus den Vorgängern.

Fazit:

Ich befürchte ja, dass neben all den Weltkriegs-Shootern, Tuning-Racern und Sportspiel-Updates mal wieder kein Platz für ein etwas anderes Spielerlebnis sein wird – Katamari Forever hätte es wie seine Vorgänger aber auf jeden Fall verdient. Selten findet man ein so unbeschwertes Spielvergnügen, das leicht von der Hand geht und immer wieder für eine schnelle Runde motiviert. Der Schwierigkeitsgrad ist perfekt ausbalanciert, so dass kein Frust aufkommt und man schnell auf die Jagd nach neuen Bestleistungen gehen kann. Die skurrile Aufmachung ist sicherlich nicht jedermanns Sache, gefällt aber mit Japan-Charme und massig kleinen Details.

Lediglich die manchmal mangelnde Übersicht und der etwas geringe Umfang schmälern das positive Bild ein wenig. Aber trotzdem gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung, nicht zuletzt deshalb, weil ich finde, dass ungewöhnliche Ideen auch einmal belohnt werden sollten.

Scribblenauts – The Spell of Cthulhu

•Oktober 11, 2009 • Kommentar schreiben

OMFG – They really did it! Als ich vor einiger Zeit die E3-Entwickler-Präsentation zu Scribblenauts sah, gingen mir zwei Dinge durch den Kopf:

1. Ein Spiel, in dem man die Tentakel-Schnute herbeirufen kann, muss ich haben…

2. Mal sehen, ob das wirklich in der finalen, deutschen Version drin ist.

Und was soll ich sagen? Seht selbst:

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Mehr zu Scribblenauts in Kürze hier – dann mal wieder in Bild und Ton.

btw: Talking of the Great Old One: Bitte auch dringend folgendes Video anschauen:

Uncharted 2.0 – Demo mit Twitter-Support

•Oktober 4, 2009 • Kommentar schreiben

Eine der großen Ankündigungen von Microsoft auf der E3 dieses Jahr war, dass das diesjährige große Update das Xbox-Dashboard mit den Web 2.0-Giganten Twitter und Facebook verbinden soll. Doch während diese Funktion bei der Xbox noch auf sich warten läst, hat Sony heimlich still und leise hier den ersten Schritt getan: In der aktuellen Multiplayer-Demo von Uncharted 2 findet sich unter Optionen der Punkt „Twitter“. Hier kann man seinen Twitter-Profil-Namen inkl. Passwort hinterlassen und schon schickt das Spiel automatisch News aus dem Spiel zum Microblogging-Dienst, z.B. Infos über geschaffte Kapitel, hochgeladene Multiplayer-Videos usw. Irgendwie sinnfrei, aber witzig.

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Und der Rest der Demo? Die Multiplayer-Demo lässt erahnen, was für ein grafisches Brett da auf Sony-Jünger zukommt. Ich bin gespannt.

Nintendo bald günstiger (2) – News für Europa

•September 23, 2009 • Kommentar schreiben

Kurzes Update: Vor kurzem gab es ja ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass in USA ein Preissturz beim Nintendo Wii geben wird. Jetzt gibt es auch News aus Europa oder genauer aus good, old UK: das Branchen-Magazin MCV will erfahren haben, dass in Europa der Preis wohl bleiben wird, wie er ist. Allerdings gibt es dafür mehr Inhalt: Zusätzlich zum bisherigen Inhalt (also Wii Sports und Controller) soll auch das neue Wii Sports Resort und ein MotionPlus-AddOn enthalten sein.

Angespielt: Spectrobes – Der Ursprung – Wii

•September 23, 2009 • Kommentar schreiben

Schon etwas verwunderlich, dass es bisher kaum typisches Japano-Rollenspiel-Futter für Nintendos Wii gibt. Es gibt zwar einige Spiele im Anime-Look, diese sind aber oftmals Prügler- oder Action-Adventure-Umsetzungen von bekannten TV-Lizenzen. Nintendos Hausmarke Pokemon – Erfolgsgarant vor allem auf den Handhelds – hat den Wii bisher links liegen gelassen. In diese Lücke springt jetzt Spectrobes – Der Ursprung von Disney. Es ist der erste Teil des Action-RPGs für eine stationäre Konsole. Auf dem Nintendo DS erschienen bereits zwei Teile. Doch wer jetzt Angst hat, er hätte den Anschluss verpasst, wenn er die Handheld-Vorgänger nicht kennt, muss sich keine Sorgen machen. Beim Wii-Debüt werden wie der Namenszusatz „Der Ursprung“ schon erahnen lässt – keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

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Aus welchen Bestandteilen setzt sich das Spiel zusammen?

  1. Die Spectrobes: Die namensgebenden Kreaturen mit besonderen Kräften, die sich in Werten wie Angriff, Verteidigung, Element-Zugehörigkeit und Spezialattacken unterscheiden. Beim Design, dem „Sammelwahn“ und der Möglichkeit, die Spectrobes auf unterschiedlichste Weise zu entwickeln, zeigen sich klare Parallelen zur Pokemon-Serie. In der Art, wie man die Spectrobes findet und im Kampfsystem gibt es aber Unterschiede zu Nintendos Taschenmonstern.
  2. Das Ausgraben: Die Spectrobes sind als Fossilien überall in den Gebieten versteckt. Geortet werden sie durch die Jugendstadien der Spectrobes. Hat man ein Fossil gefunden, muss man das darin enthaltene Spectrobe erst in einem Minispiel freilegen. Dafür stehen einem zahlreiche Werkzeuge wie Bohrer, Hammer oder Gebläse zur Verfügung, die alle per Remote gesteuert werden. Je sorgfältiger und schneller man dabei ist, desto stärker ist das Spectrobe.
  3. Der Kampf: Das Kampfsystem ist im Gegensatz zu Pokemon action-basiert, d.h. es gibt keine sich abwechselnden Rundenmanöver. Trifft man auf Gegner (Krawl genannt), so steuert man seine Figur direkt und hat außerdem noch seine ausgewählten Spectrobes dabei, die man durch kurze Remote-Bewegungen lenkt. Das geht flüssig und unkompliziert von der Hand. Je nach Vorlieben kann man sich sein Team aus den unzähligen Anime-Monstern zusammenstellen.
  4. Der Anime-Look: Das Spiel gibt sich ganz im Stil von japanischen Anime-Serien: Bunte Farben, jugendliche Hauptfiguren und skurrile Monster sind das Markenzeichen des in einem Science Fiction-Szenario angesiedelten Spiels. Dadurch hat das Spiel zwar eher eine jugendliche Zielgruppe, aber ältere Fans von japanischen Action-RPGs sollten sich – nicht nur mangels Alternativen – nicht davon abschrecken lassen und können ruhig einen Blick riskieren.

Vom Spielverlauf ist Spectrobes – Der Ursprung eine Mischung aus typischen Rollenspiel-Gesprächen mit Stadtbewohnern, dem Erforschen von neuen Gebieten, Kämpfen mit den Krawl und natürlich dem ganzen Spectrobe-Drumherum vom Ausgraben über das Heranziehen mit Mineralien und der optimalen Teamzusammenstellung – gepaart mit einer Wii-Steuerung, die von der Remote Gebrauch macht ohne gezwungen zu wirken. Durch die zahlreichen Monsterarten und die verschiedenen Möglichkeiten, diese z.B. durch Mineralien zu verbessern, kann man hier stundenlang rumbasteln und ausprobieren. Wem das zu kompliziert erscheint,  kann sich aber auch einfach mit seinem Lieblings-Biest in die Kämpfe stürzen.

Für Fans von: Pokemon, Japano-RPGs, Sci-Fi-Anime

Monkey Island meets Cryengine

•September 21, 2009 • Kommentar schreiben

So schön könnten heutzutage Point’n'Click Adventure aussehen: Nachdem vor Kurzem ja schon ein Update von Monkey Island 1 in neuem Grafikgewand veröffentlicht wurde und Telltalegames neue Episoden in 3D produzieren (Test von Episode 1 in Kürze hier), hat sich ein fleißiger 3D-Bastler den 2. Teil vorgenommen. Mit Hilfe der CryEngine 2.0 kam dieses sehr ansehnliche Video dabei raus.

Das wär doch mal was…

Nintendo Wii bald günstiger?

•September 20, 2009 • 1 Kommentar

Als Marktführer hat man es ja nicht so nötig wie die Verfolger, doch durch die aktuelle Preispolitik von Sony und Microsoft ist der momentane Preis von knapp 250,- Euro für Nintendo Wii irgendwie dann doch nicht mehr wirklich zu begründen. So bekommt man ja z.B. für gerade mal 50,- Euro mehr die PS3 Slim – also sozusagen gleich noch einen BluRay-Player dazu.

Auch dieser bald billiger?

Auch dieser bald billiger?

Kein Wunder also, dass sich die Stimmen häufen, die eine Preissenkung bei Nintendos Wii prophezeiten. Und es mehren sich die Hinweise, dass da noch vor Weihnachten was geschehen wird – so z.B. Flyer der amerikanischen Best Buy- oder Toys R Us-Ketten, in denen von knapp 200 Dollar die Rede ist. Die Seite Nintendojo hat dazu jetzt aufgrund von „Insider-Infos“ (ein Mitglied der Redaktion war angeblich bei einer Telefonkonferenz dabei) ein Termin dazu: 27. September.

Mal sehen, ob und wann das zu uns schwappt – auch wenn wir mit Sicherheit wieder den schlechteren 1:1-Umrechnungs-Kurs bekommen werden…

Angespielt: Prototype – Xbox 360

•September 20, 2009 • Kommentar schreiben

prototype

Nachdem Platzhirsch GTA dieses Jahr ja nur durch Add-On-Content und Handheld-Versionen von sich reden macht, haben sich auf den stationären eine Reihe von Mitbewerbern breit gemacht, die neben der Sandbox-Thematik eins gemeinsam haben: sie entfernen sich vom Setting her viel deutlicher von der Realität. Gemeint sind der Sci-Fi-Titel Red Faction – Guerilla sowie die beiden Superhelden-inspirierten Produkte InFamous und Prototype. Letzteres ist in Deutschland nicht regulär erschienen und schon nach sehr kurzer Zeit fragt man sich auf keinen Fall mehr, warum.

Das Spiel dreht sich um Alex Mercer, der eine nicht unwesentliche Rolle beim Ausbruch eines mysteriösen Virus in New York hat, durch den nach und nach immer mehr Bewohner zu sabbernden Bestien mutieren. Er gerät zwischen die Fronten dieser Mutanten und des Militärs, das mit allen Mitteln versucht, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Glücklicherweise hat das Virus Alex mit Fähigkeiten ausgestattet, die gestandene Superhelden wie Spider-Man oder Jackie Estacado (bekannt aus The Darkness) wie Mitglieder des Fähnlein Fieselschweif aussehen lassen. Übermenschliche Kräfte lassen ihn Autos Hunderte von Meter durch die Luft schleudern, ihn übernatürliche Heilkräfte haben oder vernichtende Tentakel auslösen, die als Spezialattacke gerne mal ganze Straßenzüge entvölkert. Aber nicht nur seine offensiven Fähigkeiten erinnern an so manchen Comic-Helden: Er rast an Wolkenkratzerfassaden entlang, springt und gleitet von Häuserdach zu Häuserdach oder sprintet behände zwischen Autos und Passanten hindurch. Wer es handfester mag, der schnappt sich Schusswaffen der Gegener oder gleich einen Panzer oder Hubschrauber. Oder noch besser – er schlüpft in die Haut von Soldaten, infiltriert so Militäranlagen, entkommt, wenn Spezialeinheiten auftauchen oder saugt die Erinnerungen Anderer auf und erfährt so Einiges über die Hintergrundgeschichte.

Wie üblich muss man sich die meisten dieser Fähigkeiten erst verdienen. Dies geschieht durch das Verdienen von Erfahrungspunkten, die man in den Storymissionen, zahlreichen Mini-Aufgaben (Checkpoint-Rennen, Kampf auf Zeit usw.) sowie auch im freien Spiel einfach durch das Anrichten von Chaos erhält. Das motiviert ungemein – vor allem die vielen kleinen Sidequests, die zwar nicht sonderlich abwechslungsreich sind, aber durch ihre Kürze immer wieder für eine Runde gut sind.

Das alles geht sehr, sehr blutig zu – hier wird locker das Niveau der Tentakel-Attacken von The Darkness erreicht und auf Massenszenen potenziert. In der Stadt ist insgesamt sehr viel los, auch wenn das Spiel zugegebenermaßen deutlich schlechter aussieht als InFamous.

Hauptpluspunkt des Spiels ist klar das absolut perfekte Superhelden-Feeling, wenn man blitzschnell wie Spider-Man durch die Skyline springt, wie der Hulk mit Generatoren um sich wirft, sich aus dem Stand auf einen fliegenden Hubschrauber stürzt und diesen vom Himmel holt oder mit fiesen Tentakeln Massen von Gegnern gleichzeitig aufspießt. Davon können sich bisher alle Comic-Lizenz-Titel eine Scheibe abschneiden (Doppeldeutigkeit beabsichtigt). Da können die etwas repetitiven Aufgaben und die unübersichtlichen Massenkämpfe nicht viel dran ändern.

Für Fans von: GTA, Sandbox-Szenarien, Blood & Gore, perfektem Super“helden“-Feeling

Netzfundstücke (6) – Mehr Realismus für Videospiele

•September 19, 2009 • Kommentar schreiben
Street Fighter Special Olympics

Street Fighter Special Olympics

Wir hatten hier schon einen Blick auf unsere Videospiel-Helden, wenn sie in der realen Welt leben würden -  jetzt trifft es die Spiele selbst. Ob kotzender Pac-Man, per Steckbrief gesuchter Link oder mit Waffen überladender GTA-Protagonist – die Photoshop- und Game-Freaks haben sich bei Cracked.com verewigt. Have Fun ;-)

Banned for Life

Banned for Life

Spectrobes Origin – erster Teil für Nintendo Wii

•August 3, 2009 • 1 Kommentar

Ich muss jetzt hier mal etwas zugeben: Ich habe das erste Pokemon auf dem Gameboy gespielt – mit fast 30 Lebensjahren! Und ich fand es gut, sehr gut sogar. Das Spielprinzip macht süchtig und es ist meiner Meinung nach völlig zu Unrecht als Kinderspiel verschriehen. In eine ähnliche Richtung geht ganz klar die Spectrobes-Reihe von Disney, die auf dem DS bisher auf zwei Teile gekommen ist und zu dessen zweiten Teil Ihr hier ein Review findet.

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Der für Nintendo Wii angekündigte Teil Spectrobes Origin scheint jetzt die Lücke zu schließen, die selbst Platzhirsch Pokemon nicht füllen konnte – nämlich ein umfangreiches und interessantes Action-RPG mit Sammelwahn auf eine stationäre Konsole zu portieren. Die Pokemon-Spiele für die Heimkonsolen standen ja doch recht deutlich im Schatten ihrer tragbaren Verwandten.

Auf dem WoB-eigenen Youtube-Channel findet Ihr ein brandneues Video zu Spectrobes Origin, das die beiden spielbaren Charaktere Jeena und Rallen vorstellt und einiges vom Gameplay zeigt. Das Gezeigte erinnert mich  irgendwie stark an Phantasy Star Online auf der Dreamcast gepaart mit massenhaft Kreaturen zum Sammeln und Züchten – was eine coole Kombi ist.

Und hier noch eine Erweiterung des WoB-Web 2.0-Universum: Nagelneu gibt es jetzt auch einen Flickr-Account, der sich natürlich auch ganz dem Zocken widmen wird. Zum Start schon mal ein paar Concept Arts zum Spiel, die mich überlegen lassen, warum Disney nicht mal ein Artbook rausbringt. Ich mag besonders die Scribbles mit den japanischen Schriftzeichen.